{"id":15,"date":"2020-02-16T17:18:30","date_gmt":"2020-02-16T17:18:30","guid":{"rendered":"http:\/\/freies-ganja.de\/?p=15"},"modified":"2020-02-16T17:18:30","modified_gmt":"2020-02-16T17:18:30","slug":"mit-offenen-karten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/freies-ganja.de\/?p=15","title":{"rendered":"Mit offenen Karten"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Es war einmal. Diese Worte haben wir als Kinder geliebt, denn damit begann ein M\u00e4rchen und die Eltern gaben uns das, was Kinder am meisten brauchen: Volle Aufmerksamkeit. Wenn aber Erwachsene beginnen, wider besseres Wissen, M\u00e4rchen als Tatsachen hinzustellen, ist das kriminell, vor allem dann, wenn dabei Milliarden als Gewinn abger\u00e4umt werden und der Leidensdruck kranker Menschen aus Profitgier ignoriert wird. Bei solchen Spielchen sind &#8222;offene Karten&#8220; sehr hinderlich und erschweren ein taktisches Spiel.  <\/p>\n\n\n\n<p>Das M\u00e4rchen vom b\u00f6sen Hanf begann vor \u00fcber 100 Jahren und wurde am 20. M\u00e4rz 2019,  um 15 Uhr 30, im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags erneut von Interessensvertretern verschiedener Organisationen und Verb\u00e4nde, zum gef\u00fchlt tausendsten Mal, wieder und wieder erz\u00e4hlt. Es wurde, wie jedes Mal, best\u00e4tigt, was bereits bekannt ist. Es bestehen chronische Lieferengp\u00e4sse und die Patienten sind von uninformierten \u00c4rzten umgeben, die sich auf Grund von unsachlichen Informationen, seitens des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb\u00e4nde (ABDA), der Bundes\u00e4rztekammer und der ablehnenden Haltung der Bundesopiumstelle, die durch Prof. Dr. Cr\u00e4mer-Sch\u00e4ffer vertreten wird, nicht trauen, leidenden Patienten Cannabisbl\u00fcten  zu verschreiben.  Bis dato wurde das Unverm\u00f6gen, Cannabis in angemessener Menge anzubauen, zu importieren oder zu exportieren, durch die Bundesregierung damit begr\u00fcndet, dass aufgrund der internationalen Gesetzlage die M\u00f6glichkeiten stark eingeschr\u00e4nkt seien und die Verantwortung f\u00fcr diese Situation beim  INCB (International Narcotics Control Board) und den UN (Vereinten Nationen), zusammen mit der WHO (Weltgesundheitsorganisation), l\u00e4ge. Ein von der Bundesregierung befragter Experte, vormals Leiter des INCB, erkl\u00e4rte sehr ausf\u00fchrlich, dass die Bundesregierung die Anbaumengen, sowie die Import- und Exportmengen, selbst festlegen kann &#8211; ob sie nun beispielsweise zwei oder f\u00fcnfzigtausend Tonnen anstrebe, l\u00e4ge dabei ganz bei der Bundesregierung. Auch Import und Export m\u00fcssten lediglich durch die bundeseigene Cannabisagentur bei der INCB gemeldet werden; einem Handel von Cannabis st\u00fcnde nichts im Wege, wenn sowohl das Sender-, als auch das Empf\u00e4ngerland eine Cannabisagentur h\u00e4tten. Dies alles wurde von den zust\u00e4ndigen Stellen im Gesundheitsministerium und von der  Bundesopiumstelle  beflissentlich ignoriert. Vor diesem Hintergrund war die Sitzung im Bundesgesundheitsausschuss ausgesprochen aufschlussreich, denn es wurde offensichtlich, dass die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden sehr daran interessiert sind, den medizinischen Konsum von Cannabisbl\u00fcten zu verhindern. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber warum sind hier zu Lande gewisse wirtschaftliche und politische Interessensvertreter daran interessiert Cannabis zu verbieten? G\u00e4be es doch einfache M\u00f6glichkeiten, das Kraut zu re-legalisieren, wie wir sie zum Beispiel in Kanada vorfinden, wo die sehr wirksamen und nebenwirkungsarmen Teedrogen mit einem eigenen Gesetz wieder durch Krankenkassen erstattungsf\u00e4hig werden. Genau dies hat die Pharmalobby in den 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts, durch das Einf\u00fchren des Bet\u00e4ubungsmittelgesetzes und des Arzneimittelgesetzes, in Deutschland verhindert, beziehungsweise zur\u00fcckgebaut, da so die wirksamen Teedrogen, wie z.B. Kamille, Salbei, Pfefferminze und auch Cannabis von der Krankenkasse nicht mehr bezahlt wurden. Das ist auch der Grund, warum die Pharmalobbyverb\u00e4nde, Landesregierungen, sowie das INCB so eine Heidenangst vor der Cannabislegalisierung haben. Legale Teedrogen, wie  zum Beispiel Cannabis, Coca, Ephidrea, Kath oder auch Kratom sind hochwirksame und \u00f6kologische Konkurrenten der hochgiftigen und umweltverschmutzenden petrochemischen Substanzen, also der Erd\u00f6lprodukte. <\/p>\n\n\n\n<p>Wobei wir nun bei der Wahrheit hinter dem b\u00f6sen M\u00e4rchen vom Hanf w\u00e4ren, n\u00e4mlich, dass es bei der ganzen Cannabisdebatte den Gegnern des Krautes nicht um Gesundheits- und Jugendschutz geht, sondern nur darum, einen alten, un\u00f6kologischen Wirtschaftszweig gegen einen neuen, frischen, schnellwachsenden Trieb mit Hilfe von unfairen Mitteln zu verteidigen. Die gleichen, bez\u00fcglich der Anwendung von Cannabis ach so besorgten Vertreter von MDK, ABDA und Bundesgesundheitsministerium rechtfertigen den Einsatz von zum Beispiel Ritalin bei Kindern, obwohl bekannt ist, dass Patienten Pers\u00f6nlichkeitsver\u00e4nderungen, Selbstt\u00f6tungsgedanken und Herzinfarkte erleiden k\u00f6nnen durch das Medikament, das auch als illegale Droge Speed Verwendung findet. <em>Quelle: https:\/\/www.novartis.de\/system\/files\/product-info\/057063_GI_Ritalin_3.pdf<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gerade der Umgang des Gesetzgebers und der \u00c4rzteschaft mit Ritalin und die parallel bestehende Situation der Cannabispatienten zeigt ganz deutlich, wie in unserem Land ideologische und wirtschaftliche Interessensgruppen mehr Rechte bekommen als andere &#8211; das ist mehr als sch\u00e4dlich f\u00fcr unsere Demokratie und unseren Wirtschaftsstandort. Auch Herr Dr. med. Grotenhermen (<em>http:\/\/www.cannabis-med.org\/german\/acm-mitteilungen\/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=283#2<\/em><em>)<\/em>, der als Fachmann geladen war, wundert sich, warum die Drogenbeauftragten der Parteien und der Regierung sich um Cannabis als Medizin k\u00fcmmern m\u00fcssen, Opiate oder Ritalin jedoch nicht in ihrem Entscheidungsbereich liegen, daf\u00fcr aber als Medikamente voll anerkannt sind und auch als solche behandelt werden. Dies liegt wie eingangs schon erw\u00e4hnt an der Weigerung unserer Bundesregierung, ein Drogenpflanzengesetz zu implementieren, was aber mehr als n\u00f6tig w\u00e4re, da endlich Tatsachen geschaffen werden m\u00fcssen, die unserer Gesellschaft zutr\u00e4glich sind. <em>http:\/\/www.rossner-consulting.de\/Veroeffentlichungen\/<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Kinder haben eine neue gute Perspektive f\u00fcr ihre Zukunft, wenn wir es endlich schaffen, den Bann, der auf den Heilpflanzen und Naturdrogen liegt, zu brechen. Die Eisk\u00f6nigin Frau Merkel und ihr Team sollten sich endlich von ihrer antiquarischen und weinseeligen Sichtweise trennen und unserer Jugend den Schutz und die Sicherung ihrer Zukunft erm\u00f6glichen. Und das ist nur mit Pflanzen wie Hanf als Energie-, Genuss- und Heilpflanze m\u00f6glich. <br><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war einmal. Diese Worte haben wir als Kinder geliebt, denn damit begann ein M\u00e4rchen und die Eltern gaben uns das, was Kinder am meisten brauchen: Volle Aufmerksamkeit. 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