{"id":37,"date":"2020-02-16T18:15:28","date_gmt":"2020-02-16T18:15:28","guid":{"rendered":"http:\/\/freies-ganja.de\/?p=37"},"modified":"2020-02-17T09:12:03","modified_gmt":"2020-02-17T09:12:03","slug":"tueckische-falschaussagen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/freies-ganja.de\/?p=37","title":{"rendered":"T\u00fcckische Falschaussagen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong> Cannabis Fakenews<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Matthias Jung ist, laut\nWikipedia, 1964 in Heidelberg geboren und hat sein Studium der Biologie mit\neiner Diplomarbeit \u00fcber die Reptilienfauna Madagaskars abgeschlossen. Er ist derzeit\nder leitende Redakteur&nbsp; des Ressorts\n&#8222;Natur und&nbsp; Wissenschaft&#8220; der\nFrankfurter Allgemeinen Zeitung. In dieser Funktion hat er in den letzten\nJahren des \u00d6fteren \u00fcber die angeblichen Gefahren von Cannabis (Hanf) berichtet;\nso ist er auch einer der wenigen Wissenschaftler, die Cannabis immer noch als\nEinstiegsdroge betiteln und dabei ignorieren, dass dies l\u00e4ngst widerlegt werden\nkonnte; Cannabis taugt als Einstiegsdroge so viel wie Zucker, Schokolade oder\nAlkohol. Der Unterschied: Beim Wunsch nach Cannabis werden die Konsumenten seit\nJahrzehnten gezwungen, selbiges vom Schwarzmarkt, somit in einem kriminellen\nMilieu, und nicht im Supermarkt zu beziehen. Genau dieser kriminelle\nErstkontakt zu einem illegalen Markt kann durch eine Legalisierung von\nCannabis, zum Beispiel nach dem kanadischen Modell, hinf\u00e4llig werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Herr Jung\nist sich nicht zu schade, ganz im Sinne das Parteitons der CDU, Halbwissen an\nder Grenze zur L\u00fcge \u00f6ffentlich zu machen, indem er solch glorreiche S\u00e4tze auf den\nBildschirm bringt wie dieses Zitat der Psychiaterin Ursula Havemann-Reincke:\n&#8222;Eine Legalisierung von Cannabis wird mit hoher Wahrscheinlichkeit den\nKonsum von Cannabis in Heranwachsenden in Deutschland erh\u00f6hen. Diesen\nZusammenhang zeigen hochkar\u00e4tige Publikationen. Die beste Pr\u00e4vention f\u00fcr unsere\nJugendlichen hinsichtlich Cannabiskonsums ist, die Cannabisverf\u00fcgbarkeit gering\nzu halten, also keine Legalisierung voran zu treiben.\u201c Seltsam nur, dass\ndiejenigen hochkar\u00e4tigen Fachleute, die f\u00fcr eine Relegalisierung der alten\nHeil-, Rausch-, Nahrungs- und Faserpflanze eintreten, selbige gerade zum Schutz\nder Jugend bef\u00fcrworten \u2013 hat es diese aktuell doch oft deutlich leichter, auf\ndem Schwarzmarkt an Cannabis zu kommen, als im Supermarkt an Alkohol oder\nZigaretten. Es ist in informierten Kreisen keine Neuigkeit, dass der Versuch,\ndie Jugend durch Prohibition zu sch\u00fctzen, mehr als gescheitert ist. Das\neinzige, was die Prohibition seit Jahren erfolgreich verhindert, ist die\nChance, Heranwachsende ehrlich und sachgerecht \u00fcber einen verantwortungsvollen Konsum\nvon Rauschdrogen (wie z.B. Cannabis) und Rauschgiften (wie z.B. Alkohol)\naufzukl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle Zitat<a href=\"file:\/\/\/C:\\Users\\BeRo\\AppData\\Local\\Microsoft\\Windows\\INetCache\\Content.Outlook\\M4OIK4CB\\:%20https:\\www.faz.net\\aktuell\\wissen\\medizin-ernaehrung\\cannabis-konsum-schon-der-erste-joint-kann-schaden-15989916-p2.html\">:\nhttps:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/medizin-ernaehrung\/cannabis-konsum-schon-der-erste-joint-kann-schaden-15989916-p2.html<\/a>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Wer dann,\nwie Herr Jung in einem anderen Artikel, auch noch den Fachleuten vom Deutschen\nHanfverband vorwirft, ein ganz b\u00f6ser Verein von Lobbyisten zu sein, die in Cannabisrauch\ngeschw\u00e4ngerten Hinterzimmern quasi den Untergang der deutschen Pharmaindustrie\nund der \u00c4rzteschaft planen, dem ist anscheinend nicht bewusst, dass er durch seine\nSchreiberei nicht nur ganz nebenbei eine wirksame, nebenwirkungsarme und\ng\u00fcnstige Naturmedizin und die Menschen, die sich f\u00fcr deren rechtm\u00e4\u00dfige und faktische\nVerf\u00fcgbarkeit einsetzen, verunglimpft. Schlimmer noch, die Verbreitung solcher\nideologisch gef\u00e4rbten Halbwahrheiten f\u00fchrt dazu, dass unter anderen Epileptiker,\nSpastiker oder Menschen, die an Einschlafschwierigkeiten oder einfach nur\nStress leiden, weiterhin als Menschen zweiter Klasse, n\u00e4mlich asoziale und\nkriminelle Kiffer, abgestempelt werden, anstatt sie als das zu sehen, was sie\nsind: Menschen, die nach alternativen L\u00f6sungen f\u00fcr die Behandlung gesundheitlicher\nProbleme suchen und mit Hanf f\u00fcr sich diese M\u00f6glichkeit bereits gefunden haben.\nUnd ja, nat\u00fcrlich sind es wom\u00f6glich dieselben (gesundheits-)bewussten Menschen,\ndie zur Entspannung und allt\u00e4glichen Erholung aufgrund ihrer freien,\naufgekl\u00e4rten Entscheidung eine rein pflanzliche, ihnen gut vertr\u00e4gliche\nRauschdroge einem nicht nur gesundheits-, sondern auch oft genug sozial sch\u00e4dlichen\nRausch-Zellgift wie Alkohol vorziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle Artikel<a href=\":%20https:\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/cannabis-als-medizin-noteinweisungen-und-psychosen-nehmen-zu-16108114.html\">:\nhttps:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/cannabis-als-medizin-noteinweisungen-und-psychosen-nehmen-zu-16108114.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Herr Jung beherrscht es wie kein\nZweiter, in seinen Berichten das seit Jahrhunderten bekannte Heilkraut Hanf als\ngef\u00e4hrlich und die Hanflegalisierer als skrupellose Lobbyisten hinzustellen,\ndie \u00fcber Kinderleichen gehen und gef\u00e4hrliche Drogen am liebsten auf\nSpielpl\u00e4tzen verteilen lassen w\u00fcrden. Leider hat er, im Gegensatz zu einem\ngl\u00fccklicher Weise gr\u00f6\u00dfer werdenden Teil unserer Jugend, wohl noch nicht\nkapiert, das zu viel Bier und Kippen dumm und \u00fcberhaupt erst krank machen, und\ndass es mit Hanf eine Droge (Droge hier in der urspr\u00fcnglichen Bedeutung &nbsp;\u201egetrocknete Pflanzen oder\nKr\u00e4uter\u201c) gibt, die das nicht macht, au\u00dfer man geh\u00f6rt zu den 2 bis 4\nProzent der Bev\u00f6lkerung, die aufgrund von genetischen Voraussetzungen kein\nCannabis konsumieren sollten. Er sollte sich einmal mit Jugendlichen dar\u00fcber unterhalten,\nwie sie es finden, aufgrund der auf einseitigen oder gar falschen\n\u201eErkenntnissen\u201c und&nbsp; Behauptungen\nbasierenden, heuchlerischen \u201eDrogen\u201c-Politik alkoholkonsumierender Erwachsener\nkriminalisiert zu werden. Denn diese Jugendlichen sind es, die in\nTherapiezentren eingeliefert werden, weil ein Richter sie vor die Wahl stellt,\nin den Knast zu gehen, oder eine Therapie zu machen. L\u00e4cherlich &#8211; h\u00e4tte man\ndiese Jugendlichen nicht wegen einer harmlosen Heil- und Rauschpflanze kriminalisiert,\nw\u00e4ren sie wom\u00f6glich in ihrem Leben nie Therapie-Kandidaten oder strafrechtlich auff\u00e4llig\ngeworden. Aber in Herrn Jungs Filterblase scheint dies keine Rolle zu spielen,\nda wird auch nicht wirklich nachgefragt, ob bei den angeblichen ambulanten\nKrankenhausaufnahmen wegen Folgen von Cannabiskonsum nicht auch Mischkonsum mit\nlegalem Alkohol, Tabak oder diversen verf\u00fcgbaren, legalen oder illegalen\nchemischen Substanzen im Spiel gewesen sein k\u00f6nnte, oder wie schwerwiegend die\nbehandelten Symptome vergleichsweise waren (zum Beispiel im Vergleich zu reinen\nAlkoholvergiftungen, bei denen h\u00e4ufig eine ambulante Behandlung nicht mehr\nausreicht). Hatte Herr Jung schon einmal einen \u201eTabakflash\u201c beim Bongrauchen\nund hatte er danach wom\u00f6glich Kreislaufprobleme, eine Panikattacke, oder, wegen\nzu viel zus\u00e4tzlich konsumierten Bier, erbrochen? Vielleicht kann tats\u00e4chlich\neine unaufgekl\u00e4rte, unangenehme Cannabiskonsum-Erfahrung in der eigenen\nVergangenheit zu einer \u00fcberzogenen, ideologisch verbr\u00e4mten Haltung f\u00fchren \u2013\nwoher sonst wissen oft ausgerechnet eingefleischte Cannabisgegner wie Herr Jung\nach so genau, wie furchtbar und gef\u00e4hrlich das \u201eTeufelskraut\u201c ist? <\/p>\n\n\n\n<p>Es w\u00e4re wirklich an der Zeit f\u00fcr\nMatthias Jung und f\u00fcr andere seiner Zunft, zu \u00fcberlegen, ob sie in 10 Jahren\nwirklich noch einen ihrer unsachgerechten, tendenzi\u00f6sen, schlecht\nrecherchierten Artikel im Netz wieder finden m\u00f6chten \u2013 denn Fakenews leben ja\nbekanntlich l\u00e4nger. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cannabis Fakenews Matthias Jung ist, laut Wikipedia, 1964 in Heidelberg geboren und hat sein Studium der Biologie mit einer Diplomarbeit \u00fcber die Reptilienfauna Madagaskars abgeschlossen. 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