Vorläufige Ergebnisse der : „Selbstinitiierte Behandlungen von durch Covid-19 betroffene Patientinnen und Patienten mit Cannabis“ die wir gerne mit euch diskutieren möchten…

Autorin und wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. phil. habil. Gundula Barsch/ Uni Merseburg

Hallo liebe Leute,

vielen Dank an alle, die als Covid-19-positiv-Getestete an unserer Umfrage zu „Selbstinitiierte Behandlungen von durch Covid-19 betroffene Patientinnen und Patienten mit Cannabis“ (https://survey.hs-merseburg.de/index.php/133554?lang=de) teilgenommen und uns ihre Erfahrungen mit Cannabis als Medizin in dieser Lebenslage mitgeteilt haben.

Hier erste Ergebnisse zu unserer deutschsprachigen Umfrage, nachdem diese zwei Wochen online war. Eine englischsprachige Fassung ist erst seit Ostern verfügbar, zu kurz, um dazu schon etwas zu sagen. Aber wir sind gespannt, was darüber mitgeteilt wird, und stellen die Ergebnisse auch dazu hier vor und zur Diskussion. Ja, wir haben zu den ermittelten empirischen Daten eine Reihe Fragen und wollen mit Euch gemeinsam zu einer schlüssigen Interpretation kommen – deshalb die Einladung, uns dazu Kommentare zu geben, die weitere Erläuterungen erbringen.

Mitwirkung

Bisher (14.04.2020) haben am deutschsprachigen Teil 595 Personen mitgemacht, leider aber nur 96 Personen auch wirklich bis zum Ende alle Fragen bearbeitet. In der Regel wurde der Fragebogen abgebrochen, wenn wir genauer zur Anwendung von Cannabis als Medizin gefragt haben. Stellt sich uns die Frage, was genau der Grund war, sich aus dieser Umfrage auf halben Weg zu verabschieden: Angst wegen Datenschutz oder vor Strafverfolgung oder vor Stigma oder gar nicht auf Cannabis zurückgegriffen oder…?

In diesem ersten Kurzbericht werten wir im Folgenden nur die Aussagen derjenigen aus, die die Umfrage vollständig bearbeitet haben. Ganz am Ende werden wir auch die Ergebnisse auswerten, die uns durch alle, die in irgendeiner Form an der Umfrage teilgenommen haben, zugearbeitet wurden.

Die TeilnehmerInnen

Diejenigen, die die Umfrage vollständig bearbeitet haben, waren im Mittel 31 Jahre alt, die älteste Person 69 Jahre, die jüngste 20 Jahre alt, wobei alle Altersgruppen dazwischen ziemlich gleichmäßig besetzt sind – das heißt, wir geben hier Informationen weiter, die von einer altersmäßig gut durchmischten TeilnehmerInnengruppe stammt. Diese ist allerdings mehrheitlich männlich – nur 13 % der Mitwirkenden waren Frauen. Bis auf wenige Antworten von ÖsterreicherInnen kamen alle aus Deutschland. Wir hoffen sehr, dass sich dies im weiteren Verlauf der Studie noch ändern wird und wir auch Stimme aus dem gesamten deutschsprachigen Raum bekommen.

56 % aller TeilnehmerInnen stellten ihren Status in Bezug auf eine Covid-19- Infektion leider nicht dar. Einige verwiesen darauf, dass sie trotz typischer Krankheitssymptome nicht getestet wurden, Viele kommentierten, dass sie deutliche Krankheitssymptome bemerkten, aber dem allgemeinen Rat folgten und keine Teststelle oder Arztpraxis aufsuchten, sondern die Erkrankung „auf eigene Faust“ bewältigt haben (12 %). Die meisten erklärten sich dazu allerdings nicht. Wir wissen aber, dass viele auch Angst vor einschneidenden ordnungspolitischen Isolationsmaßnahmen hatten/haben und deshalb einer Testung aus dem Weg gingen.  Wir fragen uns deshalb, was sind die Gründe dafür, nicht beschreiben zu können oder zu wollen, wie genau sie von Covid-19 betroffen sind/waren.

Von denen, die den Status ihrer Covid-Infektion beschrieben haben, beurteilten sich zum Zeitpunkt der Befragung 9 % als positiv getestet, aber symptomfrei, 22 % als erkrankt mit leichten Symptomen (Kratzen im Hals, etwas kraftlos), 22 % als positiv getestet und mit mittelschweren Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, bettlägerig). Bis zu diesem ersten Auswertungszeitpunkt wurde keiner der Mitwirkenden stationär aufgenommen, also auch nicht intensivmedizinisch betreut. Damit haben wir mit dieser Umfrage Erfahrungen sowohl von Ungetesteten als auch von Covid-19-Getesten mit leichten bis mittelschweren Krankheitssymptomen zusammengetragen. 

Mit 59 % ohne schwere Vorerkrankungen waren die TeilnehmerInnen der Befragung eher eine recht gesunde Gruppe. Allerdings gaben 41 % durchaus Vorerkrankungen an, die eine Relevanz bei einer Infektion mit Covid-19 haben: vor allem Herzkreislauferkrankungen (meist Bluthochdruck, aber auch Herzinfarkt), Allergien, Asthma, bronchiale Erkrankungen und psychische Störungen. Dies waren mehrheitlich auch die Erkrankungen, für die durch 11 % der Mitwirkenden auch ein weiterhin bestehender Behandlungsbedarf ausgewiesen wurde.

Die von den TeilnehmerInnen in der Umfrage hinterlassenen Kommentare lassen darauf schließen, dass mindestens 20 % auch schon vor der Covid-19-Pandemie Cannabis als Medizin konsumiert haben, um bestimmte Leidenszustände zu bewältigen; in der Mehrheit aber auch Erfahrungen mit dem Konsum von Cannabis im Freizeitbereich vorlagen. Keine TeilnehmerIn stellte dar, dass sie/er ohne Vorerfahrungen unmittelbar auf Cannabis zurückgegriffen hätte, um Linderung bei Covid-19-Symptomen anzustoßen. Dies scheint uns nachvollziehbar, ist doch das Bild in der Gesellschaft von Cannabis weiterhin durch die Verunglimpfung als „Kifferdroge für Suchtkranke“ geprägt, so dass es Vorerfahrungen braucht, um sich im Krankheitsfalle auf die Möglichkeiten von Cannabis als Medizin zu besinnen. Es wird spannend zu erfahren, wie sich das in Ländern darstellt, in denen Cannabis schon jahrzehntelang als Medizin verwendet wird.

Behandlungsversuche mit Cannabis

Die Mehrzahl der Mitwirkenden musste bei ihren Behandlungsversuchen auf illegalisiertes Cannabis zurückgreifen; nur 16 % gehörten zur Gruppe der offiziell zugelassenen Cannabis-PatientInnen. Wenn offiziell verschriebenes Cannabis verfügbar war, dann wurde mehrheitlich Bedrocan verwendet.

Anwendungsform

Auch illegalisiertes Cannabis wurde in der Mehrheit als Cannabisblüten genutzt, wobei in der Regel nicht sicher benannt werden konnte, ob es sich eher um Blüten mit hohem Sativa- oder Indica-Gehalt gehandelt hat. Erstaunlich war, dass von den TeilnehmerInnen sowohl die eine als auch die andere Sorte verwendet wurde. Es wurde also nicht unbedingt streng ein Unterschied gemacht, ob eher dem einen oder dem anderen Pharmaprofil ein positiver Effekt zugesprochen wird?

Nur eine Person ging auf die Unterschiede zwischen den beiden Sorten ein und unterstrich: „…nur mit Indicas, evtl thc-arme Sativas …“

Immerhin 5-7 % verwiesen darauf, dass sie CBD-Blüten nutzen oder ihre Blüten mit CBD-Öl vermischten, vor allem wenn es darum ging, ruhiger zu werden, weniger Angst zu haben und besser Essen zu können.

Haschisch als Medizin spielte bei der Bewältigung der Covid-19-Infektion, abgesehen von wenigen Einzelfällen, keine Rolle. Auch als Kapseln eingenommenes Cannabis wurde nur in einem Fall genannt: „… ich empfand Sativex als stark bronchienerweiternd. Leider habe ich hier oft schnell Probleme mit der Mundschleimhaut. Deshalb habe ich mir eigene Lutschtabletten aus THC Extrakten hergestellt… Lutschtabletten stelle ich selber her mit Karamell, Kamillenextrakt und THC Extrakten. Diese regen den Speichelfluss an und das THC wirkt sich schnell über die Mundschleimhaut auf andere Symptome aus.“

Dosierung

Die angegebene Dosierung lag zwischen 1-6 Cannabisblüten (0,1 – 0,6 g), die zwischen 10-50 mg THC, pro Dosierungseinheit, ergaben. In der Umfrage lässt sich keine ideale Menge erkennen, die von den Mitwirkenden immer ähnlich verwendet wurde. Es scheint so, dass die UmfrageteilnehmerInnen ihre Dosierung eher ihren sehr unterschiedlichen Bedürfnissen oder auch Erfahrungen anpassten.

„…gerade mit höherem THC-Anteil half es gegen die krasse Verschleimung, die man sonst schlecht lösen kann (trockener Reizhusten). Parallel tritt Durchfall mit Übelkeit auf, es half auch hier. Als ich einen Anfall von Atemnot hatte und kurz davor war, den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu rufen, nahm ich zuvor etwas oral ein und so wurde die Atemnot und Panik gelindert, dass ich schlafen konnte. Man darf aber ja nicht zu viel nehmen, da sich der Puls erhöhen und sich die Atemnot sogar verschlimmern kann. Nur moderate Mengen sind hilfreich. Rauchen würde ich es auch nicht, eher oral nehmen oder verdampfen …“

Die Cannabisblüten wurden von 39 % vaporisiert, von 41 % rein und von 47 % vermischt mit Tabak geraucht – die abgegebenen Mehrfachantworten verweisen darauf, dass sich keine bestimmte Anwendungsart als besonders bewährt herausstellt. Das irritiert zumindest deshalb, weil insbesondere in Zusammenhang mit Mischungen aus Cannabis und Tabak eher bekannt ist, dass diese Atemwegsentzündungen, Symptome einer Bronchitis, erhöhten Atemwegswiderstand und Lungenhyperinflation auszulösen in der Lage sind.

25 % der TeilnehmerInnen gaben an, dass sie auch Tropfen und Öl verwendeten, vor allem wenn sie CBD solo oder als Zusatz zu Blüten eingesetzt haben. Dazu wurden 1-2 Tropfen als Mengen angegeben – wobei leider offenbleiben muss, welche Konzentration diese CBD-Tropfen hatten.

Nur zwei Aussagen wurden dazu konkreter: (1) „ … vor ca. 4 Wochen bekam ich auf einmal einen sehr trockenen Husten, welcher zwei Wochen anhielt, schlimmer wurde und teilweise bis zur Atemnot führte … Ich habe daraufhin CBD-Blüten vaporisiert, wodurch sich der Husten sehr stark besserte. Nach 2 Tagen habe ich das CBD wieder weggelassen und weiterhin meine normale Medikation (THC) verwendet. Kaum weggelassen, verschlechterte sich mein Zustand wieder stark, der Husten wurde wieder extrem. Ich fing wieder an CBD-Blüten zu vaposieren und mein Zustand besserte sich innerhalb von ca. 5 Tagen, so dass der Husten und die Atemnot nahezu verschwanden. Die THC-Blüten haben NICHTS am Zustand geändert, CBD schon! (CBD-Blüten mit ca. 18 %) …“  (2) „… bin davon überzeugt, dass Cannabisblüten + 600mg CBD-Öl die Symptome zumindest viel erträglicher machen.

Nur 9 % der Mitwirkenden nutzen auch Sprays – vor allem, wenn sie auf legales Cannabis zurückgreifen konnten – wobei sie dann 1-2 Pumpstöße anwendeten.

Einnahmeintervalle

Zu den Einnahmeintervallen zeichnet sich ein etwas klareres Bild ab. 17 % berichteten von Anwendungen ein Mal täglich, 19 % griffen nach Bedarf auf Cannabis als Medizin zurück. Als Bedarfe wurden insbesondere Schmerzzustände wie Kopf- und Gliederschmerzen und Hustenreiz genannt.

Immerhin 56 % der UmfrageteilnehmerInnen beschrieben, dass sie mehrmals täglich Cannabis zu sich nahmen, wobei mehrheitlich auf einen Abstand von 3-4 Stunden (17 %) verwiesen wurde, 7 % verwendeten Cannabis intensiver und griffen alle 2-3 Stunden darauf zurück, weitere 7 % vaporisierten sogar alle 0,5-1,0 Stunde. 

Bezog sich die Anwendung auf ein Mal pro Tag, dann wurde in der Regel davon berichtet, dass Cannabis am Abend konsumiert wurde, einige wendeten nach der Ersteinnahme am Abend etwa drei Stunden später nochmals Cannabis an.

Insgesamt zeichnet sich ab, dass die jeweiligen Gründe und Hoffnungen auf Linderung/Besserung wesentlich darauf Einfluss nehmen, wie die selbst initiierte Behandlung in Dosierung und Einnahmezeiten gewählt wurde.

Erfahrungen

Die Erwartungen an Unterstützung bei der Bewältigung einer Covid-19-Infektion bezogen sich in der übergroßen Mehrheit auf die möglichen Wirkungen von Cannabis als Anxiolytikum: Ruhiger schlafen (66 %), weniger Beklemmungen/Unruhe/Angst (48 %) und das Krankheitsgefühl begrenzen (46 %). Die vielfache Besetzung der Antwortmöglichkeiten unterstreicht, dass angstlösende Wirkungen nicht an einzelnen Symptombildern festgemacht, sondern mit mehreren Dimensionen beschrieben wurden. Dies unterstreicht, welch hoher Wert sich daraus für die TeilnehmerInnen bei der Bewältigung ihrer Erkrankung ergeben hat.

Dazu kommen mehrfache Hinweise darauf, dass Cannabis bei der Bewältigung von Angststörungen sowie bisher nicht gekannten depressiven Verstimmungen hilfreich war und auch die auferlegte Isolation besser verkraftet wurde: „… Mein Mann hatte während der Covid Erkrankung eine depressive Episode, die ihn drei Tage betraf. Bei mir war diese depressive Episode nur ein Tag und höchstens halb so schlimm. Bei uns beiden ist keine depressive Erkrankung in der Vorgeschichte vorhanden…“

In Anbetracht der medialen Aufbereitung der Pandemie, die zumindest in den ersten Wochen ganz offensichtlich auf die disziplinierende Wirkung von Angst und Schrecken setzte, kann sehr gut nachvollzogen werden, warum gerade dazu von den Betroffenen nach Bewältigungsmöglichkeiten gesucht und in Cannabis auch gefunden wurde: (1)„… einfach nur die Hoffnung auf Abwehr oder Bekämpfung eventuell eintretender Erkrankungen. In den letzten Jahrzehnten bin ich nie an etwas Infektiösem erkrankt.“ (2) „… In Zeiten von Corona hilft mir Cannabis, in allen Belangen ruhig und entspannt zu bleiben. Es nimmt mir den seelischen Schmerz und gibt mir die Kraft, auch körperlich ohne Schmerzen zu funktionieren. Übelkeit, Kopfschmerzen, Ängste, Sorgen, Depressionen etc…“ (3) „…ich habe keine Bestätigung, aber ich habe gesehen, wie Menschen gelitten haben durch Isolation… Die Angst und der Stress vor dieser Krankheit ist immens groß. Diese werden durch Einnahme von öligem Extrakt bei mir gelindert…“

Als eng mit der anxiolytischen Wirkung verbunden könnte man bewerten, dass von den UmfrageteilnehmerInnen auch angegeben wurde, dass die Atmung ruhiger (31 %), Übelkeit gemildert (31 %) und weniger Atemnot (28 %) registriert wurde. Wieweit diese Wirkungen allein als psychosomatische Effekte verstanden werden müssen, was ihre Wertschätzung für Linderung und Heilung nicht schmälert, oder ob sich diese empirischen Befunde auch auf organisch nachweisbare Zusammenhänge stützen können, muss an dieser Stelle offenbleiben.

Zusammen mit Angaben, dass die Atmung weniger schmerzhaft erlebt (16 %) und auch eine Fiebersenkung mit dem Cannabiskonsum in Verbindung gebracht wurde, zeichnet sich sehr deutlich ab, dass Cannabis in Verbindung mit entsprechenden Heilserwartungen in der Lage ist, Krankheitsbewältigungsprozesse anzuschieben und/oder zu unterstützen: „ … Fieber kam zeitgleich mit nächtlicher Unruhe und Stress. Durch THC Konsum wurden diese Symptome gemildert und ich fühlte mich nicht mehr so fiebrig. Auf meine wirkliche Temperatur hat es, glaube ich, aber keinen Einfluss genommen, hat diese aber erträglicher gemacht.“

In den Kommentaren der TeilnehmerInnen wird von 16 % dargestellt, dass Cannabis vor allem den bedrängenden Hustenreiz lindern konnte in der Art, dass der trockene Hustenreiz deutlich gelindert wurde, besser abgehustet werden konnte und sich das (auch beruhigende/entängstigende) Gefühl einstellte, wieder besser Luft zu bekommen: (1)„… hatte das Gefühl, dass sich der Schleim löste und ich wieder Luft bekam…“ (2) „..Tabak und Rauchen ziemlich problematisch.  Atemnot wird durch die beruhigende Wirkung aber besser – psychisch sehr hilfreich.“

Keine Effekte

Immerhin zwei TeilnehmerInnen stellten fest, dass ihnen Cannabis bei der Bewältigung von Symptomen der Covid-19-Infektion gar nicht geholfen hat.

Schlussbemerkungen

Dies also ein erster Einblick in Ergebnisse unserer Umfrage, wie sie bis nach dem Osterfest 2020 zustande gekommen ist. Wir bedanken uns bei allen, die bisher an unserer Umfrage mitgearbeitet und uns ihre Erfahrungen auf diese Weise zur Verfügung gestellt haben. Die oft sehr ausführlichen Kommentare zu den Antworten ermöglichen uns nicht nur ein besseres Verstehen der Zusammenhänge. Diese ernsthafte Mitarbeit durch Euch an unserer Studie macht auch Mut. Sie widerspricht den Prognosen, die im Vorhinein warnten, allein mit unseren Fragen Mythen und nicht einlösbare Erwartungen auf Heilung anzuschieben und gibt uns Recht in der Idee, dass wir mit dieser Umfrage einen wichtigen Einblick erarbeiten können, wie sich Menschen mit Cannabis bei einer Covid-19-Infektion selbst helfen. Dafür vielen Dank!

Wie ihr lesen konntet, haben wir viele Fragen, die sich aus dieser statistischen Kurzauswertungen stellen. Wir laden deshalb ein, mit Kommentaren und weiteren Erläuterungen mitzuwirken, die offenen Fragen weiter zu klären und so ein besseres Gesamtbild davon zu erhalten, wer, wie und mit welchen Effekten Erfahrungen sammelt, wenn Cannabis bei der Bewältigung einer Covid-19-Infektion eingesetzt wird.

Wir werden unsere Umfrage zu „Selbstinitiierte Behandlungen von durch Covid-19 betroffene Patientinnen und Patienten mit Cannabis“ noch bis Juni fortlaufen lassen – immer in der Hoffnung, dass sich noch weitere UmfrageteilnehmerInnen finden, die diesen Erfahrungsfundus zusammentragen helfen – hier geht’s zu unseren Fragen: https://survey.hs-merseburg.de/index.php/133554?lang=de Im Juli geben wir mit einer weiteren dezidierten Auswertung wieder eine Rückmeldung zu den Ergebnissen unserer Studie und hoffen, dass wir bis dahin auf eine zurückliegende merkwürdige Zeit zurückblicken können. Bleiben oder werden Sie bitte spätestens bis dahin richtig gesund!

https://survey.hs-merseburg.de/index.php/133554?lang=de

Der lange Weg zur Wahrheit oder warum die WHO die UN auffordert, die Single Convention von 1961 zu ändern und was das für die Hanfkonsumenten und Patienten bedeutet.

Der Weg ist bekanntlich das Ziel. Ob die Akteure der WHO diese alte buddhistische Weisheit im Sinn hatten, als sie sich endlich entschieden, den Irrweg der Cannabis-Prohibition zu verlassen, um das zu tun, was sie sich 1986 in Ottawa auf die Fahnen geschrieben haben – die Rettung der Erde?

Gehen wir etwa 99 Jahre zurück, um dies etwas genauer zu erklären. Im Jahr 1919 wurde der Friedensvertrag von Versailles beschlossen und unterzeichnet. Unter dem Eindruck des menschenfressenden Stahlgewitters und der Gräueltaten des Stellungskrieges des Ersten Weltkriegs versammelten sich die Sieger und Verlierer, um endlich eine neue friedliche Ordnung für alle Völker zu schaffen. Vor dem Krieg, am 9. Februar 1909, war in Shanghai die Internationale Opiumkommission gegründet worden. Da die Briten seit den 1820er Jahren den Opiumhandel mit China massiv vorantrieben, um die im chinesischen Volk gewachsenen Sozial- und Handelsstrukturen zu zerstören, wurde von den interessierten Handelsgesellschaften und Gruppen zwischen 1839 und 1860 in zwei Opiumkriege investiert. Über diese Wirtschaftskriege wurde letztlich die Legalisierung des Opiums in China erzwungen. Aufgrund des dadurch auch international florierenden Welthandels mit Opium, tauchten dann um 1900 in den rasch wachsenden Städten der westlichen Welt erstmals Drogenkonsumenten auf. Der in der westlichen, „weißen“ Welt aufkommende Rassismus und die Eugenik hatten zur Folge, dass nun bestimmte Konsumentengruppen stigmatisiert bzw. als soziales Problem betrachtet wurden: So in den USA nicht etwa Opiatabhängige aus der Oberschicht, die sich Heroin in der Apotheke als Lifestyle-Droge kauften, sondern Opium rauchende chinesische Migranten und urbane Jugendgruppen, die unter anderem ebenfalls Heroin konsumierten. Unter dem Eindruck der Folgen des in China in Massen konsumierten Opiums und der Angst vor einem expandierenden Drogenkonsum in der eigenen Gesellschaft, formierte sich in den USA, Großbritannien und anderen europäischen Ländern im ausgehenden 19. Jahrhundert eine christlich-rassistische Anti-Rausch-Bewegung, die auf ein globales Verbot von Alkohol, Opium, Kokain und Heroin hinarbeitete.

Vor diesem Hintergrund fand am 19. Februar 1925 in Genf die 2. Internationale Opiumkonferenz statt, bei der, auch durch Bestrebung der USA und Ägyptens, Cannabis mit in die Reihe der zu verbietenden Stoffe aufgenommen wurde. Warum wurden damals nicht auch Alkohol und Tabak verboten und stigmatisiert? Aus dem einfachen Grund: Die Mitglieder der Kommission tranken und rauchten selber sehr gerne, was man anhand der Bewirtungsliste von Hennessey und Moët&Chandon sehr gut nachvollziehen kann. Hinzu kam, dass die Tabakplantagenbesitzer in Virginia und anderen US-Staaten, denen der immer populärer werdende Cannabiskonsum Marktanteile streitig machte, gewaltigen Einfluss auf den US-Kongress nahmen. Ähnlich die Lage in Ägypten, wo Probleme mit „Rebellen“ bestanden, die für das Rauchen von Hanf keine Steuern zahlen wollten. Die gleiche Situation herrschte in allen europäischen Ländern, denn der Arme-Leute-Tabak, „Knaster“ oder „Starker Tobak“ genannt, war nichts anderes als Cannabis, welches seit Jahrhunderten steuerfrei im Garten angebaut und geraucht wurde.

Die Beschlüsse dieser 2. Opiumkonferenz hatten zur Folge, dass Cannabis international geächtet wurde und die USA und Ägypten mit dem Privileg versehen wurden, als einzige Länder Tabak nach Deutschland exportieren zu dürfen. Bis heute bekommt man bei uns in Deutschland nur legal versteuerten Shisha- oder Hookatabak aus Ägypten. Dies ist die eine Seite der Medaille. Und die andere? Diese andere Seite können wir erst jetzt, fast 100 Jahre später, begutachten und erkennen: Das Cannabisverbot hat den Aufstieg von Kunstfasern und petrochemischen Produkten ermöglicht, welcher, vermeintlich alternativlos, ungebremst in das heutige Szenario von Mikroplastik verseuchten Meeren, vergiftetem Grundwasser und Treibhauseffekt geführt hat. Durch das Cannabisverbot der letzten 100 Jahre war es unmöglich, an dieser Pflanze Forschungen durchzuführen. Vor dem Verbot wurde der erste Kunststoff Bakelit aus Hanfölestern und Hanffasern hergestellt, Henry Ford hatte sogar ein Auto mit Hanf-Karosserie entwickelt. Mit Hanf ist es möglich, 80 Prozent aller Erdölprodukte ökologisch und klimaneutral herzustellen.

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Hat also das Hanfverbot der letzten 100 Jahre mit Schuld an der Klimakatastrophe, in der wir uns befinden? Wenn man sich bewusst macht, dass Hanf auf derselben Fläche viermal mehr Biomasse in einem Jahr erzeugt, als ein vergleichbares Waldstück und dabei auch noch CO2 bindet, kann man sich schon vorstellen, dass wir mit Hanf das Klima und unseren Planeten retten könnten. Dieser Meinung folgt auch die WHO, wobei wir wieder bei diesem langen Weg wären, den wir zusammen mit den Entscheidungsträgern gehen mussten und weiter gehen müssen. Ich hatte die große Ehre, bei der 40. ECDD Konferenz (Opiumkonferenz) in Genf als einziger deutscher Drogenexperte geladen zu sein und dazu beitragen zu dürfen, dass endlich, nach 99 Jahren der Unwahrheiten und Lügen über Hanf, diese Pflanze wieder in das richtige Licht gesetzt wird. Die Einreichungen der internationalen Experten wurden von der zwölfköpfigen Expertenkommission zusammengefasst und ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Auswertung hat Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, in einem sechsseitigen Brief an den Generalsekretär der UN, Antonio Guterres, übermittelt. Die drei wichtigsten Aussagen zur Gefährlichkeit von Cannabis beziehen sich auf dessen Toxizität, die Suchtgefährdung und die Gefahr, durch den Konsum eine Psychose (seelische Krankheit) zu erleiden. Was am Anfang des Weges über Hanf behauptet wurde, wird nun als große Lüge entlarvt.

Beginnen wir bei der Toxizität von Hanf und Tetrahydrocannabinol (THC). Laut der Erkenntnisse der WHO liegt die tödliche Dosis von reinem (−)-trans-Δ⁹-Tetrahydrocannabinol bei 4 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Dies bedeutet, dass bei einem erwachsenen Menschen mit 70 Kilogramm Körpergewicht 280 Gramm reines THC auf einmal in die Blutbahn gelangen müssten, um tödlich wirksam sein zu können. Dies ist theoretisch und praktisch nicht möglich. Ein einfaches Rechenbespiel: Laut BKA sind auf dem deutschen Schwarzmarkt Cannabissorten im Umlauf, die durchschnittlich bis zu 13 Prozent THC-Gehalt haben. Da dies der theoretische Wert des BKA ist und es sich einfacher rechnen lässt, gehen wir von 10 Prozent THC Gehalt aus. Ein Kilogramm dieses Cannabis hätte einen Wirkstoffgehalt von 100 Gramm; es wären also 2,8 Kilogramm Cannabis nötig, um einen 70 Kilogramm schweren Menschen töten zu können – falls dieser es schafft, das THC auf einmal in seine Blutbahn zu bekommen. Wenn man 2,8 Kilogramm des bei uns legal erhältlichen Birkenlaubs verbrennen und einatmen würde, wären die Folgen der Rauchgasvergiftung mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit tödlich.

Bei der von deutschen Politikern gerne verbreiteten Gefahr, durch Konsum von Cannabis eine Psychose zu erleiden, sieht es nicht anders aus. Hierzu wurde behauptet und auch durch Studien belegt, dass Cannabis psychotische Effekte bei 3,5 Prozent der Probandengruppe hervorruft. Das kann sein, zumal viele Cannabiskonsumenten bereits bestehende Psychosen im Sinne einer Selbstmedikation mit Cannabis behandeln und es bei der Kontrollgruppe der Nichtkonsumenten immerhin 5,8 – 6 Prozent waren, die eine Psychose erlitten, laut WHO ein ganz normales Verhältnis in Bezug auf die Gesamtbevölkerung. Ein wichtiger Punkt ist auch die Erkenntnis der WHO, dass überhaupt erst durch die Strafverfolgung und den permanenten Verfolgungsdruck durch die Behörden psychotisch-paranoide oder Angstzustände bei den Cannabiskonsumenten erzeugt werden und dies von bestimmten Regierungen verwendet wird, um politisch nicht erwünschte Menschengruppen auszugrenzen, zu maßregeln oder strafrechtlich zu belangen. Dies sind nur ein paar der wichtigsten Punkte – Meilensteine auf dem Weg der Re-Legalisierung von Hanf, aber doch nur ein Anfang, der ermöglicht, weitere Schritte im Umgang mit Hanf und seinen Konsumenten human und ökologisch zu gehen.

Was bedeutet das für die Zukunft? Wir sehen im internationalen Vergleich, dass sich die Regierung in Deutschland immer noch sehr schwer tut mit der Re-Legalisierung. Das liegt an alten Denkmustern, aber genauso an der Lobbyarbeit bestimmter Interessengruppen, die seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts versuchen, Cannabis als Teufelszeug abzutun. Viel war über die Heilwirkung von Cannabis bekannt, bis zum Verbot hatten 75 Prozent aller Medikamente, die in Deutschland in Apotheken angeboten wurden, einen Cannabis-Anteil oder bestanden ganz daraus. Unser gut funktionierendes Gesundheitswesen ist auch ein gigantischer Markt, um den massiv und mit allen Mitteln gekämpft wurde und wird. Da hat eine Heilpflanze, die sich unkompliziert im Garten anbauen lässt, von Haus aus keinen guten Stand. Unser Arzneimittelgesetz wurde durch erfolgreiche Lobbyarbeit so beeinflusst, dass Teedrogen und Heilpflanzen daraus entnommen wurden. Es sind nur Einzelstoffe und Stoffgruppen für die medizinische Versorgung von Kranken praktikabel und nötig, so die Suggestion der Verantwortlichen. Ein Arzt kann Kamillentee empfehlen, aber nicht verschreiben und die Krankenkassen übernehmen die minimalen Behandlungskosten nicht, trotz bewiesener Wirkung. Vor diesem Hintergrund war es natürlich ein wundervoller Zufall für die petrochemische Pharmaindustrie, dass Cannabis 1961 durch die Single Convention auch als Medikament verboten wurde. Der deutsche Gesetzgeber benötigte noch bis 1971, um das Opiumgesetz, aus dem später unser Betäubungsmittelgesetz (BtMG) wurde, an die Forderungen der Interessensgruppen anzupassen. Die Nazis des Dritten Reichs hatten das Opiumgesetz, wie viele andere Rassisten mit Ihnen, dazu verwendet, nicht erwünschte Menschengruppen und „asoziale Rauschgiftabhängige“ von der Bildfläche verschwinden zulassen. Wie viele Drogenkonsumenten Opfer dieser Säuberungen geworden sind, ist nirgends bekannt und ist ein weiterer Stein der Schuld. Dieser ideologisch-rassistische Teil der Cannabisprohibition wird von Dr. Tilmann Holzer in seinem Werk „Die Geburt der Drogenpolitik aus dem Geist der Rassenhygiene“ aufgearbeitet und beschrieben. Gerade in unserer heutigen Zeit, in der die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten wieder en vogue zu werden scheint, sollten sich unsere politischen Entscheidungsträger langsam aber sicher aus der Komfortzone ihres Elfenbeinturms herauswagen, um endlich wieder am aktuellen Zeitgeschehen teil zu haben, um endlich die von vielen Menschen lange erwartete Bewusstseinserweiterung zu erfahren, um endlich zu erkennen, dass man eine Pflanze nicht ungestraft verbieten kann.

Quellen:

  • Dr. Tilmann Holzer: Die Geburt der Drogenpolitik aus dem Geist der Rassenhygiene
  • Hans-Christian Dany: Speed. Eine Gesellschaft auf Droge
  • Jack Herer / Mathias Böckers: Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf
  • www.WHO. int 

Christoph Roßner vor dem Eingang zum Hauptquatier der WHO in Genf

Kaputt gefeiert – eine Nation vor dem Alkoholkolaps?

Das, was wir am 1.8.2020 in Berlin, als Hygienedemos, besorgter Bürger erleben durften, ist die Folge unserer schlechten Drogenpolitik – das weiße, süße, Technohäschen, hat sich zu einer  polytoxikomanen Suchtpersönlichkeit entwickelt, die gern KenFM guckt, Aluhüte trägt, 90erTechno hört und sich, vor Verzweiflung grölend,  ein System zurück wünscht, dass Menschen wie ihn verachtet. Die Nazis von 1933, die ein Betäubungsmittelgesetz geschaffen hatten, um die moralisch-geistige Zucht und Reinheit der Rasse zu garantieren (Quelle: Dr. Tilmann Holzer: Die Geburt der Drogenpolitik aus dem Geist der Rassenhygiene. Deutsche Drogenpolitik von 1933 bis 1972) haben einen Grundstock gelegt, aus dem unsere, aktuelle, Umgehensweise mit Drogenkonsumenten und Rauschgiftabhängigen resultiert. Ist diese dann nicht menschenverachtend? Die Demo von Berlin zeigt eindeutig, was passiert wenn man Drogen unkontrolliert und ohne Regelung, legal und illegal unter das Volk bringt, es entsteht ein chaotischer Zustand, in dem sich keiner mehr richtig orientieren kann, da alle bisher gültigen Normen und Moralinstanzen, zerfallen und sich neu strukturieren. Diesen Strömungen muss die deutsche Drogenpolitik endlich folgen, denn nur so kann der Wandel in unserer Bevölkerung auch auf allen Ebenen erfolgen, jeder kann also Teilhaben. Dies geht aber nicht, wenn man nur Nikotin und Alkohol, als Spaß-und Feierdrogen, legal, zulässt. Denn dadurch beginnt sich das zu mischen, was man eigentlich vermeiden wollte, Legalität mit Illegalität. Die daraus entstehende Korruption und Ungleichbehandlung und ist genau das Gift, welches dann wiederum die Gesellschaft schwächt und kriminelle Strukturen unterstützt, die dann in der Politik, den Fundamentalisten die Möglichkeit gibt, anderen Menschen Angst vor einer  Zukunft zu machen, die eigentlich keiner will. Gefährlich sind nur die Psychopathen, die im fundamentalistischen-polytoxen Kokain-Methamphetamin-Alkoholrausch ihr eignes kleines Leben, zusammen mit einer ganzen Nation, voll, an die Wand fahren. Hatten wir schon, brauchen wir nicht!

Deshalb wäre es gut, wenn Chantalle, Ronny, Sindy, Mike und Klaus endlich eine Streetworkerin , Therapeutin und  finanzielle Unterstützung  bekommen könnten, damit ihne auch ermöglicht wird, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Sie alle haben ein gravierendes Suchtproblem, wenn die Chemie, aus gesundheitluchen Gründen nicht mehr genommen werden kann und das heiß, Alkohol und Nikotin. Hinzu kommt noch eine Existenzangst, da viele nach 20 Jahren, Party, merken, dass sie nicht mehr arbeiten können. Deutschland hat sich kaputt gefeiert, jetzt wäre es an der Zeit, endlich diesen Scherbenhaufen aufzuräumen und das geht nur mit einer kostenintensiven, fairen und humanen Drogenpolitik.

Das irritiert zumindest deshalb, weil insbesondere in Zusammenhang mit Mischungen aus Cannabis und Tabak eher bekannt ist, dass diese Atemwegsentzündungen, Symptome einer Bronchitis, erhöhten Atemwegswiderstand und Lungenhyperinflation auszulösen in der Lage sind.

Wir wollen hier zu einer Diskussion von Fachleuten, betroffenen und nichtbetroffenen Cannabsikonsumenten , sowie Patienten anregen, damit wir, schneller, die Möglichkeiten von Cannabisanwendungen bei Covid-19 -Pateinten, gemeinsam verstehen können. Um dann daraus einen Nutzen für alle Menschen ableiten zu können.

Nikotin und Cannbsiwirkstoffe in Kombination einsetzen? Das irritiert zumindest deshalb, weil insbesondere in Zusammenhang mit Mischungen aus Cannabis und Tabak eher bekannt ist, dass diese Atemwegsentzündungen, Symptome einer Bronchitis, erhöhten Atemwegswiderstand und Lungenhyperinflation auszulösen in der Lage sind.

Wir wollen hier zu einer Diskussion von Fachleuten, betroffenen und nichtbetroffenen Cannabsikonsumenten , sowie Patienten anregen, damit wir, schneller, die Möglichkeiten von Cannabisanwendungen bei Covid-19 -Pateinten, gemeinsam verstehen können. Um dann daraus einen Nutzen für alle Menschen ableiten zu können.

Selbstmedikamentierung mit selbsterstellten Cannabispräperaten: „Deshalb habe ich mir eigene Lutschtabletten aus THC Extrakten hergestellt… Lutschtabletten stelle ich selber her mit Karamell, Kamillenextrakt und THC Extrakten. Diese regen den Speichelfluss an und das THC wirkt sich schnell über die Mundschleimhaut auf andere Symptome aus.“

Wir wollen hier zu einer Diskussion von Fachleuten, betroffenen und nichtbetroffenen Cannabsikonsumenten , sowie Patienten anregen, damit wir, schneller, die Möglichkeiten von Cannabisanwendungen bei Covid-19 -Pateinten, gemeinsam verstehen können. Um dann daraus einen Nutzen für alle Menschen ableiten zu können.

Es wurde also nicht unbedingt streng ein Unterschied gemacht, ob eher dem einen oder dem anderen Pharmaprofil ein positiver Effekt zugesprochen wird?

Wir wollen hier zu einer Diskussion von Fachleuten, betroffenen und nichtbetroffenen Cannabsikonsumenten , sowie Patienten anregen, damit wir, schneller, die Möglichkeiten von Cannabisanwendungen bei Covid-19 -Pateinten, gemeinsam verstehen können. Um dann daraus einen Nutzen für alle Menschen ableiten zu können.

Als eng mit der anxiolytischen Wirkung verbunden könnte man bewerten, dass von den UmfrageteilnehmerInnen auch angegeben wurde, dass die Atmung ruhiger (31 %), Übelkeit gemildert (31 %) und weniger Atemnot (28 %) registriert wurde. Wieweit diese Wirkungen allein als psychosomatische Effekte verstanden werden müssen, was ihrer Wertschätzung für Linderung und Heilung nicht schmälert, oder ob sich diese empirischen Befunde auch auf organisch nachweisbare Zusammenhänge stützen können, muss an dieser Stelle offenbleiben.

Wir wollen hier zu einer Diskussion von Fachleuten, betroffenen und nichtbetroffenen Cannabsikonsumenten , sowie Patienten anregen, damit wir, schneller, die Möglichkeiten von Cannabisanwendungen bei Covid-19 -Pateinten, gemeinsam verstehen können. Um dann daraus einen Nutzen für alle Menschen ableiten zu können.

Insgesamt zeichnet sich ab, dass die jeweiligen Gründe und Hoffnungen auf Linderung/Besserung wesentlich darauf Einfluss nehmen, wie die selbst initiierte Behandlung in Dosierung und Einnahmezeiten gewählt wurde.

Wir wollen hier zu einer Diskussion von Fachleuten, betroffenen und nichtbetroffenen Cannabsikonsumenten , sowie Patienten anregen, damit wir, schneller, die Möglichkeiten von Cannabisanwendungen bei Covid-19 -Pateinten, gemeinsam verstehen können. Um dann daraus einen Nutzen für alle Menschen ableiten zu können.